the moon looks different tonight

2019 - Performance mit David Wittinghofer und Christa Wall

 

Für die Performance the moon looks different tonight wird ein Trampolin mit vier Metern Durchmesser gleichzeitig als Podest, Bühne, Projektionsfläche und Klangerzeuger genutzt. In einem abgedunkelten Raum sind jeweils acht Personen eingeladen, unter dem mit Stoff verhüllten Trampolin am Rücken liegend Platz zu nehmen. Um das und auf dem Trampolin bewegen sich in einem dramaturgischen Ablauf zwei stumme Figuren, die für das Publikum nur als Schattenrisse erkennbar sind. Aufgrund der vertikalen Sichtachse zwischen Publikum und Performer_innen kommt es zu einem Übereinander ihrer Körper und somit zu Momenten von Unmittelbarkeit, Intimität und Intensität. Durch Steigerung von Körpereinsatz, Geschwindigkeit und Lautstärke spitzt sich eine Handlung zu, die vielfältige Assoziationen bietet. Eine Performance im kleinen Kreis, oben und unten, Seite an Seite, schlaflos

Dauer: 20 Minuten

Fotos: Magda Fuchs